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Schock

Allgemeines
Eine Verminderung der kreisenden Blutmenge durch Blutverlust, Flüssigkeitsverlust, ein Absacken des Blutes in den Bauchraum durch Erweiterung der Blutgefäße, psychische Belastung, sowie Minderung der Herzleistung, kann zu einem Schock führen.


Schockbekämpfung

Erkennen
  • Schneller und schwächer werdender, schließlich kaum tastbarer Puls, fahle Blässe, kalte Haut, Frieren, Schweiß auf der Stirn, auffallende Unruhe
Gefahr
  • Verschlimmerung des Schocks bis hin zum Tod durch Sauerstoffmangel

Maßnahmen

  • Blutstillung
  • Nach Möglichkeit betroffene Person auf eine Decke legen
  • Selbsttransfusion (nicht bei Verdacht auf Beckenbruch, Bruch im Bereich der Beine, Schädelverletzungen, Verletzungen im Brust- oder Bauchraum)
  • Schocklage herstellen
  • Weiteren Wärmeverlust verhindern
  • Für Ruhe sorgen
  • Tröstender Zuspruch
  • Puls und Atmung kontrollieren
  • Notruf



Selbstransfusion

•  Ausführung wie Bild 1.1
•  Beine in dieser Lage kurze Zeit halten, dann die Schocklage herstellen

[Bild 1.1]
1.1

 

Schocklage herstellen 

•  Ausführung wie Bild 1.2, dabei umgedrehten Stuhl oder geeignetes Gepäckstück o.ä. unter die Beine schieben; Druck bzw. Schmerzen vermeiden

[Bild 1.1]
1.2

Unterbringung einer Decke

•  Beine zunächst flach lagern
•  Ausführung wie Bilder 1.3 und 1.4
•  Verletzten wieder auf den Rücken legen und mit der Decke zudecken
•  Schocklage wieder herstellen

[Bild 1.1][Bild 1.2]
1.3 1.4

Pulskontrolle

Pulskontrolle am Handgelenk 
Von der Daumenseite kommend, mit drei Fingerbeeren den Puls am liegenden Arm tasten (Bild 1.1)

[Bild 1.1]
1.1

 

Pulskontrolle am Hals
Neben dem Verletzten kniend mit drei Fingerbeeren seitlich neben dem Kehlkopf den Puls tasten (Bild 1.2)

[Bild 1.1]
1.2

 

 

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